Erfolgreiche Unternehmens-Website: Das ist wichtig

Auf der Suche nach einem passenden Handwerker informieren sich viele Kunden zunächst im Internet. Betriebe, die sich online gut präsentieren steigern ihre Chance auf Kunden. Doch wie baut man eine Firmenwebsite richtig auf und was macht eine gute Website aus? Tipps und Tricks, wie man die Unternehmens-Website erfolgreich macht.

Die eigene Website ist der wichtigste Baustein für Unternehmen im Online-Marketing. Zusammen mit Social-Media-Kanälen wie Facebook oder Twitter bildet sie den Firmenauftritt im Internet. Die Firma online optimal zu präsentieren ist enorm wichtig. Denn auf der Suche nach dem passenden Handwerker informieren sich viele Kunden zunächst im Internet über das jeweilige Angebot.

Allerdings scheint es nicht gerade zu den Stärken von Handwerksbetrieben zu gehören, sich mit ihrer Website gut zu präsentieren. Das Marktforschungsunternehmen YouGov hat im Auftrag des Webhosters DomainFactory in einer aktuellen Studie rund 2.000 Internetnutzer zu Firmenwebsites befragt. 66 Prozent sehen demnach Nachholbedarf bei den Websites des Handwerks.

Eine gute Website steigert die Chancen auf neue Kunden

Fakt ist: Wer sich online gut präsentiert und auf seiner Website die relevanten Informationen liefert, steigert seine Chance neue Kunden zu gewinnen und somit seinen Umsatz. Bei der eigenen Website geraten laut der Studie jedoch viele Handwerker ins Hintertreffen. 41 Prozent der Befragten bemängeln vor allem die Qualität der auf den Websites bereitgestellten Informationen. Auch das gibt es im Jahr 2016 noch: Ein knappes Drittel (31 Prozent) der Befragten kritisiert, dass es oftmals noch gar keine Website gibt. Ein Viertel der Internetnutzer beanstandet, dass viele Handwerksbetriebe online nur schwer auffindbar sind, genauso viele stören sich am jeweiligen Design der Websites (jeweils 25 Prozent).

Doch was macht eine gute Website aus? Mit diesen Tipps machen Betriebe die eigene Website erfolgreich.

Auch online eine persönliche Note zeigen

Handwerker sollten auch online eine persönliche Note zeigen, um bei der Vielzahl an Betrieben besonders für Neukunden attraktiv zu sein. Gerade für sie hat eine Website, die über die Leistungen und aktuelle Neuigkeiten ausreichend informiert, eine positive Auswirkung auf die Wahl des passenden Betriebs.

Wie bekommt man mehr Individualität in den eigenen Internetauftritt?

Es gibt viele Wege, mehr Individualität in den eigenen Internetauftritt zu bringen, die auch für kleine Handwerksbetriebe umsetzbar sind. Welche Inhalte, die Persönlichkeit des Unternehmens widerspiegeln sind beispielsweise:

  • ein Portrait des Handwerksmeisters
  • Dankesschreiben von Kunden
  • eine News-Rubrik mit Situationen und Fotos aus dem Handwerksalltag.

Zudem kommen treue Kunden öfter, wenn Sie sich besonders um sie kümmern. Ihre Web­site ist ein sehr gutes Instrument, um durch Kommunikation und Betreuung Stammkunden zu halten und Neukunden zu Stammkunden zu machen.

Wie funktioniert die technische Personalisierung einer Website?

Für die technische Personalisierung, also die automatisierte individuelle Ansprache der Kunden, gibt es Tools, die auf der Website einfach zu implementieren sind und eine Homepage nachträglich mit verschiedenen Personalisierungs-Funktionen ausstatten.

Technische Personalisierungen sind unter anderem:

  • Tool, das die Geo-IP des Seitenbesuchers widergibt und so eine individuelle Ansprache nach geografischen Merkmalen auf Städtebasis ermöglicht. So kann beispielsweise ein besonderes Angebot vor Ort beworben werden.
  • der Zeitpunkt des Besuchs. Dieser kann gut genutzt werden, um beispielsweise eine aktuelle Kontaktinformation einzublenden, falls zu diesem Zeitpunkt niemand im Betrieb erreichbar ist.

Die Website ist das Schaufenster im Internet

Ihre Website ist Ihr Unternehmen im Netz und jeder kann es sich ansehen. Die Startseite ist das Schaufenster bzw. der Eingangsbereich. Damit Kunden durch ihr „Schaufenster“ sehen, muss jedoch vorher klar sein, was jemanden dazu bringt, sich für ein Unternehmen zu entscheiden, das er im Inter­net findet? Vielleicht ist es die räumliche Nähe, vielleicht die Öffnungszeiten, die am besten passen, oder man sucht ein spezielles Leis­tungs- bzw. Produktangebot. Die Gründe sind von Fall zu Fall unterschiedlich. Aber: Bestimmte Kriterien sind für jeden potentiellen Kun­den wichtig und können die Entscheidung aus­schlaggebend beeinflussen.

Wie sollte die Startseite aufgebaut sein?

Sie sollten Wichtiges direkt auf der Startsei­te unterbringen und den Besucher mit einem„Blickfang“ zusätzlich zum entsprechenden Menüpunkt darauf aufmerksam machen. So er­sparen Sie gerade dem Erstbesucher Zeit beim Suchen. Je schneller man sich zurecht findet, desto besser.

Zeigen Sie gleich auf Ihrer Startseite, was der Besucher bei Ihnen bekommen kann.Allerdings: Stichwort Individualität. Auf der Startseite sollte der Betrieb und seine Leistungen authentisch vorgestellt werden. Außerdem müssen Kontaktdaten (Adresse und Telefonnummer), die Öffnungs- bzw. Bürozei­ten, ein Link zu einem Kontaktformular sowie ein Link zu einer Wegbeschreibung mit Karte schnell und übersichtlich zu finden sein.

Am besten ist, die wichtigsten Punkte bekommen zudem einen Platz in der Navigationsleiste. So bleibt die Seite übersichtlich und wichtige Informationen können schnell gefunden werden.

Leistungen und Produkte detailliert vorstellen

Das ist der Punkt, der den Kunden am meisten interessiert. Was bekommt er bei Ihnen? Beschreiben Sie Ihre kompletten Leistungen, nicht nur die Besonderheiten. Gerade über all­tägliche und für Sie kaum erwähnenswerte Dinge wird der Kunde selten informiert.

Auch hier wieder das Stichwort Individualität. Der Kunde sollte nicht nur einen Überlbick über die Leistungen bekommen. Warum ihn nicht auch noch gleich darüber informieren, welche Werkzeuge, Mittel und Methoden verwendet werden. Die transparente Darstellung Ihres Könnens schafft Vertrauen, denn wer den ein­fachen, selbstverständlichen Dingen Aufmerk­samkeit schenkt, achtet auch insgesamt auf alles.

Gleiches gilt für die Präsentation Ihrer Pro­dukte. Stellen Sie diese umfassend und immer mit Bildern dar. Folgende Regeln sollten man dabei beachten:

  • Schaffen Sie eindeutige Produktkategorien und unterteilen Sie diese nur wenn nötig in möglichst wenige Unterkategorien.

Produktpräsentationen in drei Ebenen einteilen

  • Ebene 1: Ein aussagekräftiges Produktbild mit Produktbezeichnung und einer kurzen, ggf. stichpunktartigen Beschreibung. Ebene 1 verlinkt zu Ebene 2 und 3.
  • Ebene 2: Beschreiben Sie die wichtigsten Eigenschaften und Merkmale des Produkts ausführlich und stellen Sie zusätzliche Bilder zur Verfügung.
  • Ebene 3: Verlinken Sie auf Datenblätter, Handbücher, sonstige Dokumente und noch mehr Bilder, so dass umfassende Informa­tionen zum Produkt bereitgestellt werden.

Tipp:

Die oben beschriebene Produktpräsentation auf drei Ebenen gilt im Grunde für die Darstellung aller umfangreicheren Inhalte. Denn: Keiner möchte mit zu vielen Informationen auf einer Seite erschlagen werden. Andererseits möchte man alles Wissenswerte zur Verfügung haben. Daher bietet man Erläuterungen mit einer zunehmenden Informationstiefe an, die der Besucher dann selbst wählen kann.

Das sind die Must Haves für eine Website

Hier gibt es nochmal alle wichtigen Must Haves für die Unternehmens-Website auf einen Blick:

Persönlichkeit und Individualität

Wie weiter oben bereits beschrieben, ist Persönlichkeit auf der Website ein absolutes Must Have.Stellen Sie sich und Ihr Team auf jeden Fall mit einem Gruppenfoto  sowie Einzelfotos vor. Beschreiben Sie kurz den beruflichen Werde­gang und ein persönliches Motto oder Leitbild. Zudem sollte die Geschichte des Betriebes erzählt werden. Auch hier bietet sich die Präsentation auf drei Ebenen an. Wenn nötig: arbeiten Sie mit einem Zeitstrahl oder Meilensteinen.

Kontaktmöglichkeiten

Bieten Sie Ihren Kunden mehrere Kontaktmög­lichkeiten. Ein Muss sind Telefonnummer und E-Mail-Adresse, die E-Mail-Adresse sollten Sie immer mit einer „mailto“-Funktion belegen.

Eine gute Alternative zu „mailto“ –Funktion ist ein Kontakt­formular. Mit Hilfe eines Kontaktformulars können Sie bereits im Vorfeld die Kundenanfragen thema­tisch zuordnen, indem Sie verschiedene Betreff-Möglichkeiten zur Auswahl anbieten. Je nachdem, wie Sie das Formular gestalten, können Sie zudem gezielt Informationen und Daten zum Anliegen des Kunden sammeln. So können Sie auf Anfragen besser und schneller reagieren.

Wie sollten gute Webseiten-Inhalte aussehen?

Content-Optimierung gehört zu einer der wichtigsten Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung. Aber wie sehen Inhalte aus, die Suchmaschinen und Leser lieben?

Content-Optimierung ist Teil der Suchmaschinenoptimierung. Texte, Bilder und Videos auf einer Webseite wenden sich jedoch nicht in erster Linie an Google und Co., sondern an menschliche Leser. Was Menschen gerne lesen, erzielt in der Regel auch gute Platzierungen in den Suchergebnislisten. Für Webseiten-Content gilt daher: Der Mensch steht im Vordergrund.

Gute Texte für die Webseite

Suchmaschinen wie Google möchten ihren Nutzern relevante Suchergebnisse anbieten, die zu den Suchanfragen passen. Spezielle Algorithmen analysieren die Inhalte einer Webseite und erkennen, wie gut diese die Frage der Suchenden beantworten. Seit Google im Jahr 2011 zum ersten Mal das Panda-Update ausrollte, haben qualitativ hochwertige Inhalte an Relevanz gewonnen.

Qualitativ hochwertige Webseitentexte bieten den Lesern in erster Linie Mehrwert. Das bedeutet, sie beantworten die konkrete Fragestellung des Webseitenbesuchers möglichst detailliert. Im besten Falle geht der Text auch auf verwandte Fragestellungen ein, die dem Leser noch gar nicht bewusst waren. Gute Webseitentexte erfüllen zudem weitere Kriterien:

  • vertrauenswürdig
  • einzigartig (Unique Content)
  • an Zielgruppe und Zielsetzung der Webseite angepasst
  • gut recherchiert und sachkundig verfasst
  • enthalten keine Rechtschreib- oder Grammatikfehler
  • entsprechen den Erwartungen der Leser
  • behandeln ein Thema möglichst umfassend
  • bieten neue, bisher nicht bekannte Informationen
  • unterliegen einer Qualitätskontrolle
  • berücksichtigen verschiedene Standpunkte zu einem Thema
  • folgen einer klaren Struktur

Überschriften und Unterüberschriften

Überschriften und Unterüberschriften sind das wichtigste Mittel, um einen Text zu strukturieren. Sie zeigen Lesern sowie Suchmaschinen, um welches Thema es im Text geht und welche Punkte sie in einem bestimmten Absatz erwarten können.

Die wichtigste Überschrift ist die Hauptüberschrift, in HTML mit dem Tag <h1> gekennzeichnet. Auf die Hauptüberschrift kann gegebenenfalls ein Unterüberschrift <h2> folgen. Längere Texte gliedern Sie mit einer Zwischenüberschriften. Als Faustformel hat sich bewährt, etwa alle 150 Wörter eine Zwischenüberschrift zu setzen. Wichtiger als eine bestimmte Wortanzahl pro Absatz ist jedoch der inhaltliche Zusammenhang der Abschnitte unter einer Zwischenüberschrift.

Was zeichnet eine gute Überschrift aus?

  • Sie passt zur Zielsetzung und Tonalität des Textes: emotional oder sachlich, witzig oder ernsthaft.
  • Sie zeigt Lesern, ob ein Text ihr Informationsbedürfnis erfüllt.
  • Sie ist kurz und prägnant, hat aber einen hohen Informationsgehalt.
  • Sie weckt keine Erwartungen, die der Text nicht erfüllen kann.

Überschriften sollten zudem wichtige Suchbegriffe (Keywords) enthalten. In der Hauptüberschrift steht das Hauptkeyword relativ am Anfang, Zwischenüberschriften enthalten abwechselnd mal das Hauptkeyword, mal Nebenkeywords und Synonyme.

 

Der Textkörper

Überschriften verleihen einem Text seine Grundstruktur. Die Gliederung mit Aufzählungen, Tabellen sowie Formatierungen wie fetter oder kursiver Text erleichtert es Ihren Lesern weiterhin, wichtige Inhalte zu erfassen. Markieren Sie besonders relevante Punkte fettkursiven Text können Sie beispielsweise für Zitate nutzen:

„Wenn du Content entwirfst, gib die beste Antwort im Internet.“
Andy Crestodina, Mitbegründer von Orbit Media

Die inhaltliche Struktur längerer Texte folgt möglichst dem klassischen journalistischen Aufbau: Ein Teaser reißt den Text an und zeigt dem Leser, was er erwarten kann. Die ersten Absätze beantworten die W-Fragen< Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum? Womit?

Kurze Sätze lassen sich einfacher erfassen. Der sprachliche Stil sollte außerdem der Zielsetzung und Zielgruppe des Textes angepasst werden. Soll der Text eine Transaktion auslösen, binden Sie zudem einen gut sichtbaren Call-to-Action Button ein, beispielsweise „Jetzt kaufen“ oder „Hier buchen“.

Mythos Suchbegriff-Dichte & Termgewichtung

Wer an Content-Optimierung denkt, denkt meist an Keywords. Das sind die Suchbegriffe, welche Suchende bei Google eingeben und die sie nach Möglichkeit zur Webseite Ihres Unternehmens führen sollen. Finden die Suchmaschinen die eingegebenen Suchbegriffe auf einer Webseite, stufen sie diese als relevante Antwort auf die Suchanfrage ein. Webseitentexte sollten daher alle als relevant identifizierten Keywords enthalten, das Hauptkeyword häufiger als die Nebenkeywords.

Früher galt bei der Keyword-Optimierung das Motto „Viel hilft viel“. Auch heute zielen noch viele Webseitenbetreiber auf eine möglichst hohe Suchbegriff-Dichte oder möchten einen bestimmten prozentualen Anteil an Keywords im Text unterbringen. Das soll Relevanz suggerieren. Allerdings wirken sehr viele Keywords im Text schnell unnatürlich und bieten den Lesern wenig Informationsdichte. Suchmaschinen werten eine überdurchschnittlich hohe Anzahl von Suchbegriffen im Text als Keyword Stuffing und damit als Spam.

Zudem analysieren Suchmaschinen heute nicht mehr nur, wie viele Keywords in einem Text auftauchen, sondern auch, in welchem semantischen Zusammenhang sie stehen. Sie prüfen zum Beispiel, ob der Text auch Begriffe enthält, die häufig zusammen mit den Keywords gesucht werden. Leser sollen dadurch die Webseiten mit dem größten Mehrwert finden können.

Im Zuge der semantischen Analyse ist eine Formal in den Fokus der Suchmaschinenoptimierung gerückt: WDF*IDF.

WDF*IDF ist eine Formel zur Termgewichtung. WDF steht für Within-Document-Frequency – die Anzahl der Begriffe (Terme) in einem Dokument in Relation zu anderen Termen. IDF steht für Inverse-Document-Frequency – die Anzahl der relevanten Dokumente in einer Datenbank, in denen der Begriff (Term) vorkommt. Die komplizierte Berechnung der WDF*IDF übernehmen SEO-Tools. Die Tools machen auch Vorschläge für weitere Begriffe, welche im Text vorkommen sollten, damit dieser als besonders relevant erkannt wird.

Die Termgewichtung eignet sich allerdings nicht für alle Textarten gleichermaßen. Längere Texte lassen sich damit meist gut optimieren, für kürzere Produktbeschreibungen bietet sie dagegen kaum Vorteile. Faktoren wie Struktur, Tonalität des Textes, und Handlungsaufforderungen bleiben zudem unberücksichtigt.

Die Textanalyse mit WDF*IDF-Tools ist bestimmt kein Nachteil. Wer Texte mit Blick auf den tatsächlichen Leser verfasst, verwandte Begriffe und Synonyme verwendet, erstellt aber meist automatisch einen derart optimierten Text.

Frische Inhalte

Suchmaschinen wollen ihren Nutzern nicht nur hochwertige, sondern auch möglichst aktuelle Informationen bieten. Google analysiert Webseiten daher anhand verschiedener Frische-Faktoren:

  • das Erscheinungsdatum
  • Anzahl und Häufigkeit der Updates
  • Häufigkeit, mit der neue Unterseiten hinzugefügt werden
  • Änderungen an relevanten Inhalten
  • eingehende Links von aktuellen Webseiten

Bietet eine Webseite regelmäßig frischen, neuen Content an, ist sie in den Augen von Google interessanter für Suchende. Dementsprechend kann sie eine bessere Platzierung in den Suchergebnislisten erzielen.

Das bedeutet aber nicht, das älterer Content laufend aktualisiert werden muss. Viele Inhalte sind statisch und ändern sich wenig bis gar nicht. Häufig besuchte Inhalte sollten Sie sich allerdings von Zeit zu Zeit ansehen und prüfen, ob alle Informationen noch auf dem aktuellen Stand sind. Es lohnt sich außerdem, einen Bereich zu schaffen, in dem regelmäßig frischer Content publiziert wird. Das kann ein Unternehmens-Blog sein, eine News-Seite oder eine Seite mit stets neuen Ratgebern. Die Inhalte sollten natürlich zur Branche und Ausrichtung des Unternehmens sowie zur anvisierten Zielgruppe passen.

Teilbare Inhalte

Ein Ziel der Suchmaschinenoptimierung ist es, dass die Webseite von möglichst vielen Menschen gesehen wird. Dabei hilft es, wenn Leser Inhalte in den Sozialen Medien teilen. Teilbare Inhalte sind vor allem aktuell und spannend. Besonders gern geteilt werden Gewinnspiele, aber auch hilfreiche Ratgeber, Tipps & Tricks, skurrile Meldungen sowie Bilder und Videos verbreiten Leser in den Sozialen Netzwerken.

Das Teilen sollten Sie Ihren Lesern so einfach wie möglich machen. Binden Sie sogenannte Social Media Buttons auf Ihrer Webseite ein. Mit einem Klick auf den entsprechenden Button posten Leser die Seite bei Facebook, Twitter, Pinterest oder Instagram. Das steigert die Reichweite der Webseite und erzeugt sogenannte Social Signals, soziale Signale. Social Signals gehören nicht zu Googles Rankingfaktoren. Werden Ihre Inhalte jedoch in den Sozialen Netzwerken gesehen, erhalten sie mehr Aufmerksamkeit, werden eventuell von anderen verlinkt und ziehen mehr Besucher auf Ihre Seite.

Fazit: So sehen gute Webseiten-Inhalte aus

Guter Webseiten-Content richtet sich nicht in erster Linie an Suchmaschinen, sondern an menschliche Leser. Webseitenbesucher schätzen Inhalte mit Mehrwert, die ihnen neue, nützliche und verlässliche Informationen bieten. Behalten Sie beim Erstellen von Texten, Bildern und Videos daher immer im Blick, wen Sie mit dem Webseiten-Content ansprechen wollen – und welche Informationen Sie übermitteln möchten.

SEO Checkliste 2018 – So funktioniert Suchmaschinenoptimierung im neuen Jahr

Wie sollte deine Website aufgebaut sein, um bei Google in 2018 hoch zu ranken? Diese 7 Faktoren solltest du als SEO prüfen.

Es begann mit einem Tweet, in dem SEO-Guru Rand Fishkin von MOZ seine Anhängerschaft fragte, wie man in 2018 Websites oben in den Suchergebnissen von Google und Co. platziert. Aus über 200 Antworten entstand eine SEO Checkliste, an der du, wenn du deine Website für Suchmaschinen optimieren willst, im neuen Jahr kaum vorbeikommst.

7 Punkte, die für SEO in 2018 besonders wichtig werden

  1. Struktur der URLs für Crawler und User

Die URL Struktur muss für die Google Bots eindeutig lesbar sein. Dies bildet die technische SEO Basis. Eine „sprechende URL“ bietet zudem für den User einen Mehrwert. Denn anhand dessen können Nutzer Inhalte sowie Standpunkt auf der Website nachvollziehen. Ähnlich wie bei einem Breadcrumb.

  1. Recherche von Fokus- und verwandten Keywords

Jeder URL, also jeder Seite, sollte ein Fokus-Keyword zugeteilt sein. Diesem Suchbegriff gilt es verwandte Keywords zuzuordnen, die den Hauptbegriff der einzelnen Seite beschreiben. Die semantische Einordnung der Keywords in den Text der Website – zum Beispiel durch die Strukturierung von H1 bis H5 Headlines – darf dabei nicht zu kurz kommen. Welches Keyword sich am besten als Hauptkeyword eignet? Wie ähnliche Suchbegriffe herausgefunden werden können? Mit einer professionellen Keyword-Recherche. Dazu eignen sich SEO-Tools wie Searchmetrics und Sistrix oder der Keyword-Planner von Google.

  1. Analyse der SERPs

Die Suchergebnisseiten (SERPs) von Google sind ein Ideen- und Content-Pool für gutes SEO und Content Marketing. Wenn du die jeweils bestplatzierten Websites zu einem bestimmten Keyword unter die Lupe nimmst, erhältst du wichtige Erkenntnisse zum Suchbegriff und verstehst, was der User für Inhalte erwartet. Die Analyse gibt Aufschluss, welcher Content vonnöten ist, um oben platziert zu sein.

  1. Content is King

Was macht guten Content auf einer Webseite aus? Mal soll er informieren, mal amüsieren. Ein anderes Mal soll er einen komplexen Inhalt visualisieren. Dafür braucht es gute Content-Ersteller. Denn ohne gut geschriebene Texte, sauber und konsistent visualisierte Grafiken oder ausgezeichnete Videos, wird es schwer, mit einer Website zu einem umkämpften Suchbegriff zu ranken.

  1. Optimierung der Snippets

Title, URL und Metadescription gehören zu einem Snippet, das jeweils in den SERPs dargestellt wird. Diese Metadaten gilt es zu optimieren. Denn sie sind nicht nur als Rankingfaktor zu verstehen, sondern dienen vor allem dazu, dass User auf das Snippet klicken, um von dem Suchmaschinenergebnis auf deine Website zu gelangen. Fast 50 Prozent aller Suchanfragen in Google lösen keinen Klick aus. Tendenz steigend. Gründe dafür sind u.a. die Rich Snippets, welche die Antwort auf eine Suchanfrage bereits innerhalb der Suchmaschine beantworten. Wenn möglich, versuche mit Inhalten in den Rich Snippets aufzutauchen. Wenn nicht, ist es umso wichtiger, dass jedes Snippet zur jeweiligen URL optimiert ist und zum Klick animiert.

  1. Usability und SSL als Rankingfaktor

Pagespeed und User Experience (UX) sind nicht zu unterschätzende Rankingfaktoren in 2018. Deine Website sollte daher auf sämtlichen Devices schnell geladen und korrekt dargestellt werden können. Langsame Websites ohne responsive Design werden es im kommenden Jahr sehr schwer haben gut zu ranken. Ebenfalls immer wichtiger: die sichere Verschlüsselung der Website mit einem SSL-Zertifikat. Vor allem Websites, die Dateneingaben und deren Versand ermöglichen, sollten als https Variante ausgespielt werden.

  1. Linkbuildung und Content Verbreitung

Gibt es Influencer, die bei der Distribution deines Contents unterstützen können? In welchen Kanälen, auf welchen Plattformen kann dein Inhalt geteilt werden? Welchen Mehrwert erfährt der User dadurch? Antworten auf diese Fragen zu kennen, hilft dir enorm bei der Suchmaschinenoptimierung deiner Website. Denn steigender Traffic und ein positives Nutzerverhalten auf deiner Website zahlen in dein Ranking ein.

Was braucht eine Website, um 2018 gut zu ranken?

Aus technischer Sicht muss eine suchmaschinenoptimierte Website mit einer guten und sicheren User Experience, schneller Ladezeit und hoher Performance auftrumpfen können. Inhaltlich geht es darum, exakt die Bedürfnisse des Suchenden zu befriedigen. Mit Content, der den User begeistert. Schaffst du das, wird deine Website im neuen Jahr gute Platzierungen erlangen.

Neue Google Search Console bringt historische Daten für 12 Monate

In der neuen Google Search Console wird es wesentlich mehr historische Daten geben als bisher. Statt auf 90 Tage wird man zukünftig aus 12 Monate zurückblicken können.

Noch immer steht nicht fest, wann Google die neue Search Console für alle Nutzer bereitstellen wird. Zur Zeit läuft noch ein Beta-Test. Der Starttermin hängt laut Google vom Nutzerfeedback, der Infrastruktur und dem Gesamtplan ab.

Fest steht jedoch, dass die neue Search Console über einige interessante Neuerungen verfügen wird. Dazu gehört zum Beispiel der Index Coverage-Report, der interessante Auswertungen erlaubt, etwa zu indexierten Seiten, die in keiner XML-Sitemap enthalten sind.

Ein häufig genannter Kritikpunkt der Search Console betrifft die Verfügbarkeit historischer Daten: Bisher kann man nur bis maximal 90 Tage in die Vergangenheit blicken, wenn man nicht regelmäßig die Daten lokal speichert.

Wie es aussieht, wird der Zeitraum mit der neuen Search Console deutlich ausgeweitet werden: Dann werden die Daten der letzten zwölf Monate verfügbar sein. Das geht aus dem Feedback eines Test-Nutzers hervor.

Webseiten in der Gastro haben Nachholbedarf

Gastronomie Webseiten Berlin

Wer sich bei der Gestaltung seiner Website Mühe gibt, kann bei potenziellen Gästen besser punkten. Denn viele deutsche Internetnutzer finden Restaurant-Websites verbesserungswürdig. In einer Befragung des Marktforschungsinstituts Yougov fanden knapp die Hälfte von rund 2000 befragten Deutschen, dass die Qualität der bereitgestellten Informationen nicht ausreichend sei.

Auch wurde bemängelt, dass viele Gastro-Websites kein gutes Design hätten und andere Restaurants über gar keine Website verfügten oder online nur schwer auffindbar seien. Klar ist: Vor einem Restaurant-Besuch informieren sich heutzutage die viele Kunden im Internet über die mögliche Lokalität.

Wie im Lokal sollten Restaurants auch online ihre persönliche Note zeigen. Kunden richten ihre Entscheidung für die passende Lokalität oft nach der Präsentation im Internet. Der erste Eindruck zählt. Wer hier schlecht punktet, verschenkt vor allem Neukundschaft.

 

Die persönliche Seite des Lokals zeigen

Ein Punkt sei die Individualisierung. Das könne ein Portrait des Besitzers sein, positive Bewertungen von Kunden oder eine News-Rubrik mit dem aktuellen Speiseangebot und Fotos aus dem Alltag der Küchenchefs. Auch für die technische Personalisierung, also die automatisiert individuelle Ansprache der Kunden, gebe es Tools. So könne zum Beispiel der Zeitpunkt des Website-Besuchs genutzt werden, um aktuelle Kontaktinformationen einzublenden, falls ein Kunde außerhalb der Öffnungszeiten die Restaurant-Website besucht.

Die wichtigsten SEO-Rankingfaktoren für 2018

Der SEO-Tool-Anbieter SEMrush hat in seiner neuesten Studie die Nutzersignale als wichtigste Rankingfaktor identifiziert. Backlinks, Sicherheit und Content folgen. Severin Lucks, Geschäftsführer Delucks, interpretiert die Ergebnisse.

Die wichtigsten Aspekte mit Optimierungsvorschlägen:

Nutzersignale

Als wichtigster Faktor der Nutzersignale („User Behavior Signals“) identifiziert der SEO-Tool-Anbieter direkte Website-Besucher- also die Nutzer, die die URL direkt im Browser eingeben. Vermutlich sind sie deswegen wichtig, um die Autorität einer Marke und persönliche Empfehlungen zu messen.
Du kannst die direkten Website-Zugriffe verbessern, indem du als Speaker an Konferenzen teilnimmst. Bist du noch kein Branchenexperte, hilft auch die Verteilung deiner Visitenkarte oder von Flyern für potenzielle Kunden. Außerdem kannst du deine Bestandskunden bitten, deine Angebote auf deiner Website zu bewerten – sofern du ein Bewertungssystem integriert hast.
Den direkten Website-Zugriffen folgen Verweildauer, Seiten pro Sitzung und Absprungrate, die viel über die Nutzerfreundlichkeit („Usability“) und Relevanz deiner Inhalte aussagen.

Backlinks

Verlinkungen von anderen Seiten spielen nach wie vor eine große Rolle, sind aber den Nutzersignalen untergeordnet. Dabei priorisiert Google nicht zwischen der Anzahl von verlinkenden Domains, der Summe aller Backlinks, IPs (unterschiedlicher Server) und der Anzahl der Follow Backlinks.
Mir geht das nicht tief genug, denn Faktoren wie die Besucher, die über (Nofollow) Verlinkungen kommen, werden hier außer Acht gelassen. Traffic Links sind jedoch laut Google viel wichtiger als die bloße Menge an Links (egal welcher Kategorie). Die Studie zeigt jedoch, dass klassisches Link Building nach wie vor funktioniert, obwohl es mehrmals totgesagt wurde.
Um Backlinks zu optimieren empfiehlt es sich, selbst mit Verlinkungen zu beginnen. Indem du relevante Quellen in deiner Website referenzierst, kannst du nicht nur Vertrauen bei deinen Lesern aufbauen, sondern auch den Quellen ein Signal geben, dass es dich gibt.
Des Weiteren empfehle ich aktiv anderen Seiten zu folgen. Das heißt:
  1. Abonniere relevante Blogs und Themen in Frageportalen, Xing und Foren.
  2. Erst zuhören und eine Meinung bilden. Dann auf deiner Seite Inhalte schaffen, die aktuelle Themen oder Dauerbrenner aufgreifen.
  3. Kommentiere die Beiträge anderer Portale und verweise darin auf deine Inhalte, sofern sinnvoll. Das geht meist direkt über das Textfeld des Chat Tools.
  4. Gehe in den persönlichen Dialog mit Journalisten, Bloggern und sonstigen Influencern. Verfolge das Ziel, zum Experten für deine Branche zu werden und möglichst oft als Quelle genannt zu werden.

Sicherheit

Interessant ist, dass die Sicherheit einer Seite noch wichtiger ist als der Inhalt als solches. Aber das ist eigentlich auch klar: Denn unsichere Webseiten werden schlechter in Google indexiert. Mit Malware (Viren und Trojanern) infizierte Webseiten werden komplett aus dem Index genommen. Google will so vermeiden, dass dein Surferlebnis zum Alptraum wird.
Deswegen solltest du unbedingt deine Seite über die Google Search Console überwachen, regelmäßig aktualisieren und idealerweise mit einer Firewall versehen.
Wer heute noch keine Website mit SSL Verschlüsselung hat, hat außerdem die Herausforderung, dass seine Website schon im Browser als „nicht sicher“ gekennzeichnet wird. Dies war monatelang angekündigt und ist seit Oktober offiziell bei Chrome der Fall.

Content

Seit ein bis zwei Jahren kommt Konkurrent Searchmetrics auf eine durchschnittliche Inhaltslänge pro URL von 1.300 Wörtern in den Top 10 von Google. Neu ist, dass SEMrush auf durchschnittlich 750 Wörter pro URL kommt.
Ich halte diese Zahl für realistischer, da man sich oft nur schwer mehr Inhalt aus den Fingern ziehen kann. So wurden viele Inhalte unnötig gestreckt. Das Ziel, eine bestimmte Content-Länge zu erreichen, führte bei manch einem Webseitenbetreiber zu schlechteren Inhalten. Irrelevante Informationen führen dann oft zu schlechteren Nutzersignalen und Rankings.
Die wichtigste Regel im Online Marketing besagt: Optimiere deine Inhalte nicht für Suchmaschinen, sondern für deine Nutzer. Vermeide deswegen am besten jegliche Definition von Inhaltslänge und Keyworddichte. Verwende aber nach Möglichkeit trotzdem die Keywords, unter denen du deine Seite positionieren willst – im Titel, den Metadaten, dem Text und in Verlinkungen in möglichst exakter Schreibweise.
Außerdem interessant ist, dass die Relevanz von Videos auf Zielseiten zur Top 10-Positionierung gestiegen ist. Wenn du keine Filme einbetten kannst, hast du vielleicht die Möglichkeit mit Animationen (etwa GIFs), Visualisierungen (SVG-Charts oder -Skizzen), Präsentationen oder Formularen zu glänzen. Denn all dies führt dazu, dass das Surfen mehr Spaß macht und deine Nutzer länger auf der Seite bleiben.
Außerdem interessant finde ich noch Dreierregel:
  • Drei URLs schaut sich ein Benutzer im Durchschnitt an
  • Auf 100 Wörter kommen in der Regel drei Links, externe wie interne

Fazit

Keiner der Rankingfaktoren ist neu, aber die Bewegung hin zu qualitativ besseren Webseiten ist spürbar. Stumpfe Suchmaschinenoptimierung ohne Nutzerfokus zieht nicht mehr. Vielmehr gilt es darum Surferlebnisse zu schaffen. Eine bessere Definition von SEO ist und bleibt demnach die „Search Experience Optimization“.